Botanik und Technik erleben

Botanik und Technik erleben

Im Rahmen des ersten Projekttages besuchte die 8a den Botanischen Garten der Friedrich-Alexander-Universität, um an einer ganz besonderen Tour teilzunehmen - der „Schokoladen-Tour“.
Der Tag begann für uns mit einer Führung inmitten exotischer Pflanzen im Botanischen Garten. Dort lernten wir nicht nur, was den Regenwald klimatisch so besonders macht und wie Kakaobäume wachsen, sondern wir erfuhren auch viel über die Produktionsbedingungen von Kakao. Auch andere Arten der Flora und Fauna wurden vorgestellt. Zum Beispiel sollten wir die versteckten Frösche suchen.
Ein Highlight war die Schokoladenverkostung aus "fairem Handel" am Ende der Tour. Hier wurde uns deutlich, wie wichtig dieserl ist, damit die Kakaobauern vor Ort unter gerechten Bedingungen arbeiten können. Man hatte auch die Gelegenheit, “Maya-Kakao” (Wasser, Kakao, Chillis und Pfeffer) zu probieren – kein Geschmack für jedermann.
Nach der kleinen Stärkung waren unsere eigenen kreativen Talente gefragt. Im Projekt „Film ab: Werbung für die Vielfalt“ schlüpften wir selbst in die Rolle von Regisseuren und Produzenten. In Kleingruppen arbeiteten wir an eigenen Videoprojekten. Das Ziel: Kurzfilme zu drehen, die auf unterhaltsame Weise für Vielfalt, Nachhaltigkeit und bewussten Konsum werben.
Wir bedanken uns herzlich beim Team des Botanischen Gartens für die spannende Führung und die tiefen Einblicke in eine Welt, die oft hinter einem bunten Schokoladenpapier verborgen bleibt.

Was erwartet uns in den kommenden Jahrzehnten? Wie werden Technik und Wissenschaft unseren Alltag verändern? Um diesen spannenden Fragen auf den Grund zu gehen, besuchte die 8a am zweiten Projekttag dann das Deutsche Museum Nürnberg – Das Zukunftsmuseum.
Ein besonderes Highlight für uns war der Workshop „Zukunft Wasserstoff“ im Besucherlabor des Museums. Wasserstoff gilt als eine der großen Hoffnungen für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft.
Im Workshop konnten wir selbst zu Forscherinnen und Forschern werden:
Experimentieren: Es wurde eigenständig Wasserstoff hergestellt und mit der Knallgasprobe nachgewiesen.
Verstehen: Durch die Spaltung von Wasser mittels elektrischem Strom lernten wir die Grundlagen der Energiegewinnung und -speicherung kennen.
Anwenden: Beim Experimentieren mit einer Brennstoffzelle wurde unmittelbar erlebbar, wie die Energie aus dem Wasserstoff genutzt werden kann, um einen Elektromotor anzutreiben.
Der Workshop bot nicht nur fachliches Wissen, sondern ermöglichte auch eine kritische Diskussion darüber, welche Chancen und Herausforderungen mit dieser Zukunftstechnologie verbunden sind.
Anders als klassische Museen, die historische Sammlungen präsentieren, lädt das Zukunftsmuseum dazu ein, die Welt von morgen zu erkunden. Auf drei Ebenen bekamen wir einen faszinierenden Einblick in aktuelle Spitzenforschung und technologische Entwicklungen. Ob humanoide Roboter, Quantencomputer oder spannende Einblicke in die Mobilität der Zukunft – die interaktive Ausstellung machte Wissenschaft greifbar und regte zum Nachdenken an. Besonders der Fahrsimulator erfreute sich dabei großer Beliebtheit.
Der Projekttag war für alle Beteiligten eine Bereicherung. Die Kombination aus dem Erkunden der vielfältigen Ausstellungsbereiche und der praxisnahen Arbeit im Labor hat das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Themen gestärkt und einen spannenden Ausblick darauf gegeben, wie wir unsere Zukunft aktiv mitgestalten können.

Matthias Birner