Am 28.09.2026 brach die letzte unserer 10. Klassen auf zum Gardasee. Anscheinend meinte es der Wettergott gut mit uns, denn es schien die gesamte Woche die Sonne. Das sorgte bei allen für gute Laune und so bereiteten die Ausflüge nach Venedig, Lazise, Bardoline und natürlich ins Gardaland viel Spaß.
Der Ausflug nach Venedig war für einige eine willkommene Abwechslung zu dem sonst üblichen Trip in Verona. Mit dem Boot ging es vom Fährhafen direkt auf die Piazza San Marco, wo die Preise für Espresso und Cappuccino derzeit zwischen 7 und 12 Euro liegen. Aber uns verschlug es natürlich deshalb bewusst in die verwinkelten Gassen abseits der Hauptroute, in denen man leicht die Orientierung verlieren kann. So zeigt uns unsere Stadtführerin z.B. die Brunnen der damals für die Trinkwasserversorgung der Stadt nötigen Zisternen, das Wohnhaus Napoleons oder auch Richard Wagners und erklärte uns die Hintergründe des typischen Gondeldesigns. Die kleinen Läden, die vielen Restaurants und Eisdielen sorgten für Verzückung und so deckten sich viele schon mit Souvenirs und durchaus auch einer modischen Jogginghose ein.
Der Mittwoch stand im Zeichen der beiden malerischen Orte Lazise und Bardolino, die die Ostseite des Gardasees prägen. Dort luden uns der mehrfach angepriesene Markt mit vielen Ständen, die regionale Produkte feilboten, bzw. die wunderschöne Uferpromenade zu einem Bummel ein. Am späteren Nachmittag lockte uns das schöne Wetter an die Spiaggia Lido ai Pioppi in Pesciera, wo auch unser Hostel ganz in der Nähe lag.
Das nächste Highlight folgte am Donnerstag mit dem Gardaland, dessen rasante Achterbahnen nicht nur die Schülerinnen und Schüler in Verzückung versetzten. Allerdings haben viele die Anzahl der Schritte unterschätzt, die man in so einem Freizeitparkt zurücklegen kann, und so traten nur noch wenige den erneuten Besuch des Strandes am Abend an.
Am Freitag hieß es nach dem Frühstück leider schon wieder Abschied nehmen, aber alle waren sich einig, dass die gesamte Abschlussfahrt sehr harmonisch war, die Klasse zusammenschweißte und neue Talente der Schülerinnen und Schüler hervorbrachte.
Wir Lehrkräfte waren von der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Klasse sehr beeindruckt und duften auch das Lob des Hostels an sie weitergeben.
Zu guter Letzt waren wir Schüler und Lehrer uns einig: “Alles war schön!“
Andrea Zimmert, Stefan Schilling