Auch in diesem Jahr fiel die Wahl der meisten zehnten Klassen für ihre Abschlussfahrt wieder auf ein bewährtes Ziel – den Gardasee.
Auch wenn die üblichen touristischen Highlights angesteuert wurden, gab es wieder viel Neues zu entdecken. Wir verbrachten die Zeit auf unterschiedlichen Campingplätzen. Drei Klassen waren auf dem Campingplatz Garda Village untergebracht und die Klasse 10d wurde aufgrund des Namesihres Campingplatzes zu Butterflys. So machten sich beide Gruppen am ersten Tag getrennt auf den Weg, um unterschiedliche malerische Städte des Sees zunächst per Fähre zu erreichen, die Highlights für sich zu entdecken und typische italienische Köstlichkeiten zu probieren. Manche brauchten ein wenig Zeit, um sich auf die mediterrane Küche einzulassen. Nach der ersten Enttäuschung, dass es kein goldenes M gibt, waren schnell Alternativen gefunden.
Die Klasse 10d schaute sich gezwungenermaßen gleich zwei Innenstädte an, denn in Peschiera war die geplante Fähre nach Lazise bereits voll und wir mussten auf eine spätere Fähre ausweichen. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten ihre Freizeit bereits hier zum Shoppen von Mitbringsel. Besonders beliebt waren Kappen und T-Shirts und Frau Menzinger erstand ein Spaghetti-Maß, das sie sich schon lange gewünscht hatte.
Beide Klassen genossen die Bootsfahrt bei schönem Wetter und toller Aussicht.
Am nächsten Tag hatten sich die Lehrer für Verona eine Farbchallenge ausgedacht. Die Schüler waren dazu angehalten, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und Details zu präsentieren, die nicht für jeden sofort sichtbar sind. Die Schüler gaben alles und suchten viele schöne Plätze auf. Leider mussten sie feststellen, dass der berühmte Balkon von Romeo und Julia nicht mehr frei zugänglich, sondern kostenpflichtig ist, wobei die Zahlung nur online erfolgen kann. Trotzdem entstanden kreative Collagen mit Motiven aus abseits gelegenen heimeligen Gässchen. Die berühmte italienische Pizza durfte darauf natürlich auch nicht fehlen. Team Sonnengelb hatte also einen entscheidenden Vorteil. Außer Konkurrenz lieferten sich die Lehrkräfte in den Teams Helmstädt/Müller (türkis) und Menzinger/Urbanger (violett) ein hartes Battle. Während die Schüler die ihnen zugelosten Farben emotionslos akzeptierten, haderte Herr Urbanger mit seinem Losglück: „Violett! Was ist das denn überhaupt? Das gibt es doch in keinem Farbspektrum!“ Am Ende einigten sich die Lehrerteams auf ein pädagogisches Unentschieden.
Gruselig wurde es im Gardaland, welches unter dem Motto Halloween dekoriert war. Davon ließ sich ein Schüler der Klasse 10d nicht abschrecken. Er fuhr zum ersten Mal Achterbahn. Sein mulmiges Gefühl bekämpfte er mit Konfrontationstherapie. Er fuhr nämlich mit der krassesten Achterbahn zuerst, sodass die anderen Fahrgeschäfte sehr einfach für ihn waren.
Insgesamt war es für beide Klassen eine sehr harmonische Abschlussfahrt, die die Klassengemeinschaften entscheidend gestärkt hat. Die Schüler der 10d studierten für die Lehrer und die Kinder von Herrn Urbanger einen Tanz ein und hatten dabei eine Menge Spaß und Frau Menzinger verstand endlich die Regeln von „Werwolf“. Herr Urbanger ließ sich für dieses Spiel leider nicht begeistern. Dafür erwies er sich als Meister im Flipp-Uno und als Naturtalent im Stricken.
Frau Helmstädt und Frau Müller stellten einmal mehr ihre Sportlichkeit unter Beweis und forderten ihre Schüler nicht nur geistig, sondern gingen auch mit ihnen ins Gym.
Fr. Menzinger, Fr. Müller, Frau Helmstädt und Herr Urbanger